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Adolf Robitschek, Musikverlag (Wien / Leipzig)

Verleger

GND: 1087333741

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Geschichte
    1. Eckdaten
    2. Wechsel von Eigentümer, Namensform, Rechtsform
    3. Adressen und Dependancen
    4. Zusammenarbeit mit Druckern
    5. Verlagsübernahmen
    6. Editionen des Verlages
    7. Kooperation mit anderen Verlagen
    8. Sonstiges
  2. Verwendete Primärquellen
  3. Charakteristika der Ausgabengestaltung
  4. Plattennummern
  5. Kontakt

 

1. Geschichte

Angaben nach: OEML (Stichwort Robitschek), sowie verwendete Primärquellen

 

1.1 Eckdaten 

Datum Ereignis
1870 Gründung in Wien als Niederlassung der in Troppau (Opava/CZ) ansässigen Firma Buchholz und Diebel mit Verlag, Sortiment und Leihanstalt durch Leopold Buchholz

 

 

1.2 Wechsel von Eigentümer, Namensform, Rechtsform 

Datum Ereignis
1873 Verkauf von Sortiment und Leihanstalt an Ferdinand Rebay sen. und Wilhelm Stenzl, dessen Anteil im selben Jahr Adolf Robitschek übernimmt
mind. 1883 – 1894 firmiert unter dem Namen „Rebay & Robitschek“
1.2. 1934 Umwandlung der Firma in eine offene Handelsgesellschaft mit den Inhabern Adolf Robitschek (Sohn) und dessen Frau Marie (Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 20124 Amtsgericht Leipzig, HRA 1515)
1940 Prokura erhält Michael Hammer (Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 21765 Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig (I), Nr. F 7708)

 

 

1.3 Adressen und Dependancen 

Datum Ereignis
1873 Bräunerstr. (Wien I)
nach 1893 Graben 21 und Graben 14 (Ecke Bräunerstr.)
1893 Dependance in Leipzig, Salomonstr. 16 (Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 20124 Amtsgericht Leipzig, HRA 1515)
1926 Umzug der Dependance in Leipzig in die Karlstr. 10 (Hofmeister-Haus) (Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 20124 Amtsgericht Leipzig, HRA 1515)
1940 Umzug der Dependance in Leipzig an den Johannisplatz 3 (Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 20124 Amtsgericht Leipzig, HRA 1515)
1948 Aufgabe der Dependancen in Leipzig und Prag
2005 Bräunerstr. 2, Wien

 

 

1.4 Zusammenarbeit mit Druckern 

 

 

1.5 Verlagsübernahmen 

Datum Ereignis
1893 Erwerb der Musikalienhandlung Rudolf Bussjäger, vormals A. Bösendorfer
1907 Übernahme der Auslieferung für die Universal-Edition für Österreich-Ungarn, Italien und die Balkanstaaten

 

 

1.6 Editionen des Verlages 

 

 

1.7 Kooperation mit anderen Verlagen 

  • um 1885 mit Hermann Seemann (Nachf.) (Leipzig)
  • In den 1920er Jahren vermutlich Zusammenarbeit mit dem Verlag Friedrich  Hofmeister Musikverlag (Sitz der Leipziger Dependance im Hofmeister-Haus ansässig)

 

 

1.8 Sonstiges 

  • 1901 ist Adolf Robitschek einer der Mitbegründer der Universal Edition in Wien → Oxford Music Online
  • Robitschek wird ab 1939 von den Nationalsozialisten als Herausgeber „unerwünschter Musikwerke“ gelistet → Fetthauer 2004

 

 

2. Verwendete Primärquellen 

Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, 20124 Amtsgericht Leipzig, HRA 1515

 

 

3. Charakteristika der Ausgabengestaltung 

 

 

4. Plattennummern 

Präfix Plattennummer Jahr Kommentar
R. R. 782 – 799 1885 Hofmeister XIX

 

 

5. Kontakt 

 

 

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